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Squatter Camp - illegale Huettensiedlung

Squatter Camp , man nennt es auch Informal Settlement , ist eine Erscheinung der Armut und nicht der Apartheit. Das muss richtig gestellt werden, denn auf so manchen Internet-Seiten wird darueber lamentiert, diese seien noch "aus Apartheitzeiten uebrig geblieben". Das kann nicht sein, denn so eine zusammengeschusterte Huette haelt nicht laenger als 10 Jahre und die freien demokratischen Wahlen fanden am  26. bis 29. April 1994 statt (zu alten Zeiten war es verboten, ausserhalb geschlossener Ortschaften eine Huette aufzustellen, diese wurden von der Polizei sofort beseitigt). Mit offenkundigen Mitleidsbekundungen sollte auch vorsichtig umgegangen werden, das kann von den einheimischen Menschen in den "falschen Hals gelangen", sprich: man beleidigt die Leute! Was schoen ist und was schrecklich, ist eher eine Sache der Perspektive und der Notwendigkeit - und zu sagen, eine Wellblechhuette sei schrecklich, der befindet sich im Irrtum, denn diese haben ein festes Dac...

Sozialarbeit in Suedafrika

Mein Kommenta zum Artikel "Projektarbeit in Suedafrika" (www.bbv-net.de) Dieses Projekt ist nicht nur ein grosses Abenteuer, sondern auch eine immense Herausforderung. Sollten diese jungen Damen die Menschen dort richtig einschaetzen lernen, so werden sie feststellen, dass die Bewaeltigung der sozialen Probleme Suedafrikas eine ganze Armee von Sozialpaedagogen braucht! Laengst ist die Euphorie der Befreiung verflogen und es folgt die Ernuechterung: die Demokratie hat keine Jobs gebracht und auch nicht die Armut beseitigt, im Gegenteil, sogar noch verschaerft. Der Verfall der schwarzen Gesellschaft ist vorprogrammiert: durch AIDS stirbt die Eltern-Generation aus, es bleiben nur die Alten und die Jungen. 7 jaehrige Maedchen wohnen mit 3 kleineren Geschwistern in einer Huette und muessen diese versorgen. In den schwarzen Townships und Squatter-Camps (illegale Huettensiedlungen, die zu Apartheit-Zeiten verboten waren) erleben schon kleine Kinder fuerchterliche Dinge: Verge...

Südafrika - das Leben

Wer das heutige Suedafrika verstehen will, sollte sich von einseitigen Schuldzuweisungen freimachen. Der Spruch "Die Weissen haben das und das falsch gemacht ...", was man auf vielen deutschen Web-Seiten lesen kann zeugt nur davon, dass solche Leute schlichtweg keine Ahnung davon haben, was es heisst, auf sich selbst gestellt in Suedafrika das taegliche Brot zu verdienen. Die einseitige Darstellung und Pauschalverurteilung von Menschen auf vielen deutschen Web-Seiten ueber Suedafrika haben mich daher dazu bewogen, eine moeglichst realistische Darstellung ohne Partei-Ergreifung zu versuchen. Ich bin es leid, staendig zu lesen: "Apartheit war schuld" - leider stimmt das nicht so! Auch wenn das vorangegangene System rassendiskriminierend war, so moechte ich daran erinnern, dass selbst in den USA die Rassentrennung erst in den 70er Jahren aufgehoben wurde, also zur Zeit der Gruendung des Apartheit-Staates Rassentrennung kein Frevel war! Ich kann mich auch noch dar...

Der südafrikanische Staatspraesident Jacob Zuma

Herr Jacob Zuma wurde, als er das Amt des Fize-Praesidenten bekleidet hat, verdaechtigt, Korruptionsgelder im sogenannten staatlichen "Armsdeal" (Waffengeschaeft) empfangen zu haben. Es wurde diesbezueglich auch eine Kommssion eingesetzt und Gerichtsverfahren eroeffnet. Aber wie es bei suedafrikanischen Politikern nun einmal so ist, konnte oder wollte ihn niemand verurteilen. Herr Zuma war auch wegen der Vergewaltigung einer hiv-positiven lesbischen Frau angeklagt, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Frau (Tochter eines ANC Freiheitskaempfers) musste mit ihrer Familie ins Exil gehen, weil sie und ihre Familie in ihrem Heimatland Suedafrika Morddrohungen erhalten haben. Der amtierende damalige Praesident Thabo Mbeki entliess Herrn Zuma zwar aus seinem Amt, dieser hat es jedoch durch Beharrlichkeit, Populismus und Zusprache zum linken Fluegel des ANC geschafft, wieder Fuss zu fassen und wurde erst kuerzlich zum Staatspraesidenten gewaehlt. Herr Zuma e...

BBC exclusiv Bericht: "Johannesburg - Stadt des Verbreches"

Suedafrikanischer Sicherheits-Experte sagte im Jahr 1996 voraus: "Wenn die Regierung es dieses Jahr (1996) nicht schafft, die Kriminalitaet zu bekaempfen, werden wir folgendes Szenario sehen: Soeldner ("Dogs Of War") werden gegen Geld hereinkommen, um Gemeinden zu beschuetzen. Wir werden illegale Schnellgerichte erleben, Selbstjustiz und beispiellose Verbrechen, die von normalen Buergern begangen werden. Das bedeutet, die Buerger dieses Landes werden wieder traumatisiert sein. Ich glaube, wir haben nur noch dieses Jahr, um das aufzuhalten - mehr nicht. Wenn wir dieses Jahr nicht mit der Arbeit beginnen, wird sich der Gewalt-Zyklus steigern und das naechste Jahrzehnt wird die Hoelle in diesem Land sein. Wir erleben es vielleicht, dass die Regierung zu denselben drakonischen Massnahmen greift, wie die Apartheit-Regierung, Ausgangssperre und das Militaer auf den Strassen. So bekaempfte das alte Suedafrika die Kriminalitatet." Link zur Videoaussage (letzte Seque...

Suedafrika - die Heimat des Verbrechens

Betroffene, Zivilisten, Aerzte, Polizisten und Politiker reden ueber die Kriminalitaet und ihre Ursachen in einem Video Kurzbeschreibung: Zitat eines Arztes in der Notaufnahme: "So ist es hier immer, wir versorgen Patienten, machen den Wartebereich leer und fuenf Minuten spaeter ist er genauso voll wie vorher. Tag fuer Tag, rund um die Uhr." Zitat eines Mitarbeiters innerhalb der Polizei: "Die Mehrheit der Bevoelkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, Verbrecher haben nur eine 50% ige Chance, jemals gefangen zu werden, es gibt keine Todesstrafe. Wird jemand verurteilt, bekommt er circa 7 Jahre Gefaengnis und muss schliesslich nur 5 Jahre absitzen. Verbrechen in Suedafrika lohnt sich." Zitat eines hellhaeutigen Gefaengnis-Insassen: "Meine Eltern waren wohlhabend und als sie gestorben sind, bin ich in die Stadt gegangen. Dort hatte ich keine andere Moeglichkeit an Geld zu kommen, als kriminell zu werden. Wenn ich aus dem Gefaengnis entlassen werde und ...

Der Grosse Land-Skandal (wie die neuen Besitzer mit Elite-Farmen umgehen)

Hier ein paar Zitate und Uebersetzungen aus dem Bericht der ersten Seite: "Sprich in diesem Teil der Welt bloss nicht ueber Logik." So erklaerte Pionier Farmer Mike Amm, als er auf seine Kleinfarm, hoch in den Bergen in der Naehe von Tzaneen, zu ging. Er war einer von sieben Farmern, die ihre Farmen, gelegen in diesem wunderschoenen Tal, an das Ministerium fuer Landangelegenheiten fuer Rueckerstattungszwecke verkauft hatten. Ueber die letzten zwei Jahre beobachtete er mit Bestuerzen, wie die Farmen zerbrachen und verfielen, die er und seine Familie ihr Leben lang aufgebaut hatten, bis zu dem Tage, als sie unter gerichtliches Management gestellt wurden. Das Wort 'Management' is eigentlich eine Fehlbezeichnung, weil auf diesen Farmen nichts passiert. Eine von Amm's Farmen, 'Murlebrook' war ein 1a-Hersteller von Avocados, Mangos, Paw Paws, Bananen, Zitrusfruechten und Macadamia Nuessen. Amm zeigt uns seine dicke Akte, die ueber das Debakel des Ablebens ...